Samstag, 28. März 2015

Teezeit * teatime



Ein Silbertablett vom Flohmarkt
hat ein neues Gesicht bekommen.

Mit Acrylfarbe in Weiß, Blau und Magenta
ist das ausgediente Stück ein Hingucker geworden.


Zuerst wurde das Tablett zweimal von mir mit Weiß grundiert.
Anschließend mischte ich aus Magenta und Weiß 
einen schöner Rosaton an und strich die Innenfläche damit an.

Mit Bleistift zeichnete ich anschließend die Motive und
die Schrift vor.

Blau mit Magenta gemischt und mit Weiß aufgehellt,
ergab den Farbton für die Motive.

Mit einem Mattlack wurde letztendlich das Motiv geschützt.


Haltet auf dem nächsten Flohmarkt Eure Augen auf,
denn es lohnt sich!

Mehr von solchen Ideen findet Ihr in meinem Buch,
das am 1. April im Christophorus Verlag erscheint.
(Dekorativer Landhausstil selbst gemalt/
ISBN 978-3-86230-293-2)
Bestellt es jetzt bei Eurem "Buchhändler des Vertrauens"
und lasst Euch kreativ durch die Jahreszeiten führen.


Einen sonnigen Samstag,






Dienstag, 24. März 2015

Nochmal... * again...


Weil es im Märzenbechergrund so schön war,
bin ich gleich noch einmal dort gewesen
und habe Euch noch mehr Fotos 
zum Genießen mitgebracht.














Habt einen schönen Tag,





Montag, 23. März 2015

Märzenbecher * snowflake



"Märzenbechergrund" nennt sich bei uns ein Waldstück,
das jetzt wieder mit einem weißen Blütenteppich bedeckt ist.

Wie in jedem Jahr, wandere ich dort hin,
weil es mich einfach so sehr fasziniert.


Man stapft durch den trostlosen Buchenwald und 
plötzlich steht man vor einem weißen Blütenmeer.

Der sumpfige Boden ist ideal für die Frühlingsblumen.


 Fast wie im Märchen schaut der Wald hier aus.

Wenn dann noch die Sonne heraus kommt,
ist die Blumenwiese einfach bezaubernd.


Ich hoffe das dieses, unter Naturschutz gestellte Waldstück,
noch viele Jahre erhalten bleibt.

Schon meine Mutter war als Kind mit ihren Eltern dort.


Ich wünsche Euch einen frühlingshaften Wochenstart.










Samstag, 21. März 2015

DIY rosa Kranz * pink wreath DIY



Es ist ja kein Geheimnis....ich liebe Kränze.

All die jenigen, die hier regelmäßig vorbei schauen,
kennen meine Vorliebe für Kränze.

Gerade habe ich wieder einen neuen Kranz 
im romantischen Vintagelook gemacht.


Ein Steckschaumkränzchen wurde dazu mit Moos umwickelt.

Anschließend dekorierte ich ihn 
mit Rosen und Knöpfen.

Zum Schluß bekam das Kränzchen 
noch ein farblich passende Schleife.


Das Kränzchen macht sich gut am alten Stallfenster
mit den kleinen Osterhäschen.

Eine romantische Dekoration die schnell angefertigt ist.



Kranz: Baumarkt
Papierrosen: Rossmann
Knöpfe: Euro Shop

Mittwoch, 18. März 2015

Orientalisch * orientel



Ich träume gerade von Marrakech,
den Märkten und den Gewürzen des Orients.
Nach einem Bildvortrag über Marokko,
zog es mich umgehend in einen orientalischen Laden.

Rote Linsen bringe ich mit dem Orient in Verbindung,
deshalb wanderten sie sofort in den Einkaufskorb.
Aber auch Paprikapaste, Rosenmarmelade 
und Baklava fanden den Weg in die Tasche.

Neulich probierte ich ein neues Rezept aus,
das ich Euch unbedingt vorstellen möchte,
weil es uns so umwerfend gut geschmeckt hat.
(Blogger sein heißt ja, Dinge weiter zu geben!)

Hier kommt die Zutatenliste:


Das Rezept ist für 4 Personen gedacht:

Die Linsen werden 15 Minuten 
in Salzwasser gekocht und dann abgegossen.
In der Zwischenzeit brät man die Brätbällchen in Öl an
und gibt später die Zwiebeln und Paprika dazu.

Nach 7 Minuten mischt man Tomatenmark unter.
Man löscht das Ganze mit Wein ab.
Nach weiteren 2 Minuten gießt es man die Brühe auf.

 5 Minuten später fügt man die gekochten Linsen 
und Frühlingszwiebeln hinzu.
Gewürzt wird das Essen nicht nur mit Salz und Pfeffer,
sondern auch mit Ras el Hanout.


Dieses wunderbare Gewürz habe ich 
auf dem Kölner Weihnachtsmarkt (HIER) gekauft.
An dem Stand gab es viele tolle Gewürze,
aber Ras el Hanout fand ich am Aromatischten.

Durch dieses Gewürz bekommt das Gericht 
sein unvergleichliches orientalisches Aroma.

Koriander, Kardamom, Kumin, Kurkuma,
schwarzer Pfeffer, Paprika süß, Ingwer,
Ceylon Zimt, Nelken und Chili...
Wow, mehr geht nicht, oder?

Probiert das Rezept einfach aus,
ihr werdet begeistert sein!
(Es ist mal eine Abwechslung im Speiseplan
bevor Spargel und Co. auf den Markt kommen!)
 
Dazu passt Fladenbrot richtig gut. ;)




PS: Wenn Ihr die orientalische Küche ebenso wie ich liebt, 
schaut Euch mal auf dem berühmten Videokanal an, wie Ahmet kocht. 
In Folge 17 zeigt er wie Pide gemacht wird.
Ich habe beide Arten an verschiedenen Tagen probiert 
und wir fanden es sensationell gut!!
(Den Hefeteig halbierte ich und fror ihn vor dem Gehen ein.
Beim nächsten Versuch, ließ ich den Teig einfach auftauen und weiter Gehen.
Das ersparte einiges an Zeit.)



Sonntag, 15. März 2015

Stiefmütterchen und Tulpen * pansys and tulips



Meine Großcousine hat ein tolles Blumenlädchen,
in dem ich regelmäßig vorbei schaue.
Sie arbeitet viel mit weißen Blumen und
macht jeden Stauß zu etwas Besonderem.

Bei Ihr habe ich die 
schönsten Stiefmütterchen der Welt entdeckt!
(Das sage ich in jedem Jahr, 
wenn ich die ersten Stiefmütterchen sehe.)


Es sind sofort einige dieser violetten Exemplare
in meinen Einkaufkorb gewandert.

Sie verschönern mit ihren ausgefallenen Lilanuancen
den noch vorfrühlingshaften Balkon.


Im vergangenen Herbst kaufte ich im Gartencenter
einige ausgefallene Tulpenzwiebeln und
pflanzte sie in einen Terakotta Kübel.
Die Tulpen hatten den klangvollen Namen "Blue Wow".
Die Sorte erinnerte mich an blaulila Pfingstrosen.
Die Blattspitzen treiben jetzt schon aus der Erde aus.


Das Wetter ist leider heute nicht mehr so schön
wie auf diesen Fotos.
Aber es soll ja bald wieder besser werden.

Freut Euch mit mir auf die Sonne!





Donnerstag, 12. März 2015

Ostermalerei * Easter painting



Zum Thema Frühling/Ostern kann man toll dekorieren.

Es gibt Hasen, Hühner, Vögel, Eier, Federn, Blumen
aus Keramik und Holz und vieles mehr.
Man Frau kann aus den vollen schöpfen.

Was meistens zu kurz kommt,
 sind passende Bilder zur Jahreszeit.
Wenn man doch welche findet,
sind sie meistens in Pastelltönen gehalten.



Bei uns überwiegt die Farbe Braun und Weiß.
Pastellfarben passen nicht so richtig ins Bild. ;)

Vintage und Moderne in Kombination miteinander,
regte mich zu einem eigenen Osterbild an.

Dazu suchte ich aus einem 
uralten Brockhaus einige Seiten heraus.
Zufällig fand ich darin eine Seite 
mit Hasenzeichnungen - perfekt.

Auf eine alte Leinwand, die mit dem Palettmesser 
in Brauntönen und Weiß gespachtelt war, 
malte ich mit Bleistift die Kontur von einem Ei auf.


Kleister vermischte ich mit Wasser und
pinselte damit das Innere des Eis an.

Die Buchseiten riss ich in kleine Stücke und
klebte sie mit dem Kleister fest.

Anschließend ließ ich die Collage einen Tag trocknen.


Eine selbstklebende Spitzenbordüre (Depot) wurde
nun waagerecht über das Ei geklebt.

Rechts und links davon stach ich ein Loch in die Leinwand.

Zwei 15 cm lange Stücke Paketschnur wurden an einer Seite
verknotet und von hinten durch die Löcher gesteckt.
Vorne wurden die Schnüre miteinander verknotet.

Ich befestigte noch einen Rosmarinzweig und
eine Perlhyazinthe als Dekoration daran.
(Auch eine Minivase sieht daran gut aus.)

Voila - fertig!

Jetzt steht das Bild auf dem Highboard aus Kernbuche
und integriert sich toll in die weiße Dekoration.



Wenn Euch solche jahreszeitlichen Bilder im Landhausstil zusagen,
dann wird Euch mein Buch bestimmt (KLICK) gut gefallen.
Es erscheint am 1. April 
und ist voll mit vielen kreativen Ideen
zum Selbermalen, im dem Wandel der Jahreszeiten.

Am Besten gleich vorbestellen,
dann kommt es vielleicht noch zu Ostern an.












Montag, 9. März 2015

Was ist das * whats that



Als ich meine Großcousine in ihrem Blumenlädchen besuchte,
entdeckte ich diese wunderschönen Blumen.

Ich musste erst einmal überlegen,
was das für eine Sorte ist.

Kommt Ihr darauf?


Ich habe mir zwei Stück davon gekauft
und noch eine andere Grüngelbe.

Das sieht duftig und leicht aus.


Ich verrate es Euch: Es sind Ranunkeln!!!

Toll, nicht wahr? 

Die haben etwas von Nelke gepaart mit Pfingstrose. ;)


Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche.










Samstag, 7. März 2015

DIY Mooseier * moss eggs



Wie schnell sich doch ein weißer Winterwald 
in einen herrlich grünen Moosteppich verwandeln kann...

Überall hört man die Singvögel zwitschern, 
begleitet von den Rufen
der zurückkehrenden Eidergänsen.

Vom Grün inspiriert, suchte ich im Garten etwas Moos ,
denn ich hatte eine rustikale Dekoidee vor.


Für diese Dekoration benötigt man lediglich einige 
Styroporeier, Moos, Draht und Paketschnur.

Man legt ein ausreichend großes Stück Moos
um ein Ei und fixiert es mit dem Draht.
(Ich verwendete Zickzackdraht.)


Mit Paketschnur umwickelt man das Ei mehrmals.

Bevor man eine Schleife bindet,
kann man das Ganze noch mit Zweigen
von Birke oder Weidenkätzchen dekorieren.

Kurzfristig sehen Blüten besonders schön aus.


Die Mooseier wurden von mir mit etwas Birkenrinde
auf einem großen Kranz drapiert.
Aus der Mitte lugt ein Häschen neugierig hervor.

Der Betonkuchen wurde auch
mit etwas frischem Moos ausgestattet.

In der Suppenkelle am alten Stallfenster lagert ebenfalls ein Ei
und am Hängeleuchter tanzen lustige Metallhasen im Wind.


Die Mooseier können nach Ostern wieder vom Moos befreit
und fürs nächste Jahr eingelagert werden.

Vielleicht gefällt Euch diese natürliche Deko
ebenso gut wie mir.





Freitag, 6. März 2015

Es macht mich richtig sauer * it makes me sour


Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, 
gehe ich im wahrsten Sinne des Wortes 
beim Brotpacken auf.

Es macht Spaß mit den Zutaten zu experimentieren
und immer wieder einen neuen Geschmack zu testen.

Diesmal habe ich ein Brot mit Quinoa,
dem Getreide der Inkas, gebacken.


Den neuen Sauerteigansatz,
der innerhalb von drei Tagen fertig war,
hebe ich in einem Glas im Kühlschrank auf.
Dort ist er zwei bis drei Wochen haltbar.

Dafür mische ich 100g Roggenmehl und 100ml Wasser,
verrühre das Ganze und stelle es an einen warmen Ort,
der zwischen 23 und 35 Grad warm ist (Heizung).

Nach 24 Stunden gebe ich wieder 100g Roggenmehl 
und 100ml Wasser dazu und stelle die Mischung wieder warm.
Dasselbe wiederhole ich nach 24 Stunden wieder.
Nach weiteren 24 Stunden ist der Sauerteig fertig.

Dann nehme ich 200 Gramm vom Teig weg und 
hebe es wieder in einem Glas im Kühlschrank auf.
Mit dem Rest wird das Brot gebacken.


Die Zutaten für das Quinoabrot:
300g Sauerteig
300g Roggenmehl
200g Dinkelmehl
100g Quinoa
320 ml Wasser (warm)
20g Salz
5 g Hefe (frisch)
1 Prise Zucker

100g Quinoa in 200ml Wasser aufkochen, Herd ausstellen und 20 Minuten quellen lassen.

5g Hefe im Wasser auflösen und eine Prise Zucker hinzu geben.

Alle Getreide mit Salz mischen, in die Küchenmaschiene geben und mit den restlichen Zutaten gut verkneten.
Danach gönne ich dem Teig 30 Minuten Ruhe.
(Ich stelle ihn dazu in den auf 50 Grad vorgeheizten Backofen)

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Brotteig
dort "wirken", d.h. mit den Handballen kneten.
Den fertigen Teig in einem Gährkörbchen 1 Stunde gehen lassen (oder in einer Kastenform).

Den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein Schälchen mit Wasser unten in den Ofen stellen.
Das Brot auf ein Backpapier stürzen, auf ein Backgitter legen und auf die mittlere Schiene in den Backofen schieben.

Nach 15 Minuten die Wasserschale aus dem Ofen nehmen
und die Temperatur auf 200 Grad herunterstellen.

Nach weiteren 20 Minuten die Temperatur auf 180 Grad senken. 

20 Minuten später ist das Brot fertig und kann aus dem Ofen geholt werden.
Jetzt wird mit einem Backpinsel reichlich Wasser 
auf der Brotoberfläche verteilt. Das dient zur Krustenbildung.


Das Brot sieht doch fast wie vom Bäcker aus, oder?

Es ist lange haltbar 
und schmeckt auch nach Tagen noch gut.

Ich werde demnächst auch all die leckeren Rezepte probieren,
die Ihr mir habt zukommen lassen.

Herzlichen Dank noch einmal dafür!!!


Ich finde, jeder sollte einmal 
ein eigenes Brot gebacken haben.
Man bekommt einen anderen Bezug zu diesem Lebensmittel
und weiß die Arbeit eines guten Bäckers zu schätzen.

Ich habe gelesen, dass sie Franzosen
das Meiste ihres Gehaltes für Lebensmittel ausgeben,
wir Deutsche geben es dagegen im Baumarkt aus.

Die Lebensmittel werden hier immer billiger angeboten 
und nur wenige machen sich Gedanken, warum das so ist.

Das eigene Brot hat mir wieder gezeigt, 
wieviel Mühe es kostet,
ein gutes Lebensmittel zu erzeugen. 

Habt einen wunderschönen Tag,